In Sachen Signora Sieglinde

                       Palazzo Cavalli

Es geschah im Jahre 2005. Es war ein frühlingshafter Morgen, die ersten Gondeln und Traghettos sind schon lange auf dem Canale Grande in der milden Frühlingsluft unterwegs, als sich Signore Harald endlich langsam aus dem Bette mühte. Wie jeden morgen aber erst nach dem dritten Cappuccino im Bett,den ihm auch an diesem besagten Morgen Signora Sieglinde zubereitet hat.

Da erst bemerkt Signore Harald, dass sich hinter den verschmitzten Zügen von Signora Sieglinde ein  Geheimnisse verbergen muss. Was hat dieses bezaubernde Wesen nur heute vor, dachte er, schritt aber dann zur Morgentoilette und machte sich keine weiteren Gedanken darüber.

Ein paar Zimmer weiter im Palazzo machten sich zwei weitere Paare für diesen herrlichen Tag bereit und gingen zum Frühstück. Es gab wie üblich frische Panini und einen leckeren Caffe Latte.

Zwischenzeitlich ist nun auch Signore Harald soweit und begibt sich  mit Signora Sieglinde in den Speisesaal des Palazzo zu dem köstlichen Frühstück. Nachdem alle ausgiebig gefrühstückt hatten, schritt man zur Tagesordnung über und ein paar Stunden später und viele Brücken und Straßenecken weiter traf man sich wieder an einem verwunschenen Ort. Hier wurde es Signore Harald doch ganz anders aber er versuchte es mit seiner Gelassenheit und Witzen zu überspielen .

Es war ein Ort so fremd, aber doch so bekannt! Was möge hier nur mit Ihm geschehen?

Leider konnte er niemanden fragen, denn Sie sprachen alle italienisch, also lies er alles mit sich geschehen denn er konnte dem Charme von Signora Sieglinde nicht wiederstehen. Alles fand im zweiten Obergeschoß des Palazzo Cavalli statt. Eine bezaubernde Beamtin mit einer Schärpe in den Nationalfarben Italiens fragte Ihn was und deutete auf Signora Sieglinde, Signore Harald sagte“Si” und darauf wurde Signora Sieglinde gefragt und diese antwortete auch mit einem deutlichen “SI”, dabei meinte Harald nur… “SIE” als fragende Form, aber “Si” auf italienisch bedeutet nun mal “JA” und damit war die Frage der Beamtin schon beantwortet und Signore Harald  auch schon verheiratet.

Was soll man da noch sagen, nun sind es auch schon wieder 5 Jahre, seit diesem besagten Vorfall und sie halten es tatsächlich aller unken zum Trotz immer noch miteinander aus. In einer glücklichen Ehe verzeiht man sich täglich, das man sich geheiratet hat und eine gute Ehefrau verzeiht ihrem Mann wenn sie im Unrecht war.

Deshalb können wir nur eines machen, alles Gute wünschen und viele weitere glückliche Jahre.

Es grüßen Euch mit diesem Streich:

Bianca, Petra & Markus

 

Und nun noch ein paar Fotos die so nie an die Öffentlichkeit hätten kommen sollen 😉

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Kleiner Tipp: Diogenes – Venedig mit Commissario Brunetti

1 Kommentar zu „Tatort Venedig“

  • Jutta:

    Hallo Ihr zwei. Euer Freund ist ein Supertalent. Man kann sich so richtig vorstellen wie es damals am 20.05.2005 in Venedig war.
    Glückwunsch.

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